Corona-Maskenaffäre: CDU-Raffke Nikolas Löbel legt Bundestags-Mandat nieder

Corona-Maskenaffäre: CDU-Raffke Nikolas Löbel legt Bundestags-Mandat nieder

Das erfuhr BILD aus dem Kreisvorstand der CDU Mannheim. „Der gesamte Kreisvorstand der CDU Mannheim war und ist überrascht, schockiert und fassungslos über die beschriebenen Vorgänge“, heißt es von der Mannheimer CDU.

Nach seinem Austritt aus der Unionsfraktion und hatte Löbel am Montagmorgen mitgeteilt, auch sein Bundestagsmandat mit niederzulegen: „Ich habe dem Präsidenten des Deutschen Bundestages mitgeteilt, dass ich mein Mandat mit sofortiger Wirkung niederlege“, sagte er am Montag.

Löbel soll für Masken-Deals sein Bundestagsmandat ausgenutzt und dafür Provisionen in Höhe von 250.000 Euro kassiert haben.

In einer schriftlichen Erklärung hatte Löbel am Sonntag um Entschuldigung gebeten, seinen sofortigen Rücktritt aus der Unions-Fraktion im Bundestag bekanntgegeben. Er hatte aber verkündet, sein Bundestagsmandat bis zum 31. August behalten zu wollen.

Eine Welle der Entrüstung schwappte durch die Union, bis hin zu CDU-Parteichef Armin Laschet (60), der Löbels sofortigen Rücktritt forderte.

Wie BILD von Teilnehmern der Kreisvorstandssitzung der CDU Mannheim – Löbels Heimatverband – erfuhr, begründete Löbel sein geplantes Verbleiben im Bundestag bis Ende August mit dem Schicksal seiner Mitarbeiter. Er wolle sein Mandat nicht sofort niederlegen, um seine Mitarbeiter im Bundestags- und Wahlkreisbüro nicht von heute auf morgen vor die Tür zu setzen – eine Ausrede, die vom Kreisvorstand nach BILD-Informationen nicht akzeptiert wurde.

Quelle: bild.de

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